An der Textfassung haben Vereine, Institutionen und Personen mitgewirkt, die sich um das barocke Erscheinungsbild der Stadt bemühen, wie z.B. das Museum Bad Arolsen, der Geschichtsverein, der Museumsverein, die Stadtführergilde, die Domanialverwaltung, das Landesamt für Denkmalpflege und die Stadt Bad Arolsen. Die Gesamtleitung des Projektes liegt in den Händen des Architekturbüros Müntinga und Puy. Um die ansprechende grafische und textliche Gestaltung haben sich Frau Architektin Astrid Bodenhausen und Herr Architekt Jürgen Schimmelpfeng verdient gemacht. Rolf Crone, der Vorsitzende der Initiative, dankt allen Verantwortlichen und Mitwirkenden ausdrücklich für die hervorragende Arbeit.
Im Rahmen einer ersten Staffel werden sieben Gebäude ausgestattet: der Marstall, das ehemalige Regierungsgebäude (jetzt Domanialverwaltung), das Haus Schlossstraße 25 (Restaurant Schlossgarten), das Schreibersche Haus, das Haus Schlossstraße 22, das Kaulbachhaus und die Stadtkirche. Die Kosten werden durch die Mitgliedsbeiträge der Initiative getragen. In einer weiteren Staffel sollen weitere barocke Häuser folgen, die für die Stadtgeschichte von Bedeutung sind.
Die Schilder sind mit einer Ordnungsnummer versehen, die es ermöglicht, die Gebäude über eine ebenfalls von der Initiative geplante audiophone Information zu „erwandern“. Weil ein sehr widerstandsfähiges Material gewählt wurde, hofft die Initiative, dass keine Schilder zerstört werden, um nicht jedes Jahr mehrere hundert Euro als Reparaturkosten aufwenden zu müssen.
Die Firma Füllgraf hat sich bereit erklärt, die Schilder kostenlos zu montieren und einige Hausbesitzer unterstützen dieses Projekt mit einem Zuschuss. Auch dafür dankt der Vorsitzende ganz herzlich.
Die Initiative wird aktuell von 47 Mitgliedern aus dem Stadtgebiet und darüber hinaus getragen. Mittelfristig hat sie vorgesehen, eine Hinweis- und Informationstafel an zentralem Ort aufzustellen, an der sich Gäste, Touristen und Interessierte zunächst in einem Überblick über die barocke Innenstadt informieren können und Hinweise auf weitere Besichtigungs- und Informationsmöglichkeiten erhalten.
Die Initiative Pro Bad Arolsen hofft, dass mit diesem Projekt ein weiterer Schritt zur Förderung von Wirtschaft, Tourismus und Kultur in dieser Stadt getan ist.
